Milhaud, Suite op. 157 b / Arutjunjan, Suite (1992)

Zum Auftakt interpretierte das Trio die neoklassizistische Suite für Violine, Klarinette und Klavier von Darius Milhaud geistreich, spritzig, voller Esprit und sprühender Spiellaune. Das Trio findet einen pointierten Ton für diese rhythmisch raffinierte, auch etwas jazzig angehauchte Suite, die aus einer Bühnenmusik entstanden ist und ein bisschen Satie, Poulenc und Strawinsky durchblitzen lässt. Klinglers klar konturierter Anschlag am Klavier, Litschgis geschmeidiger Klarinettenklang und Stolzenbachs kräftig akzentuiertes Geigenspiel korrespondieren in diesem viersätzigen Werk auf das Trefflichste. Im Divertissement und im Finalsatz legen die Drei eine ansteckende Vitalität und rhythmisch geschärften Klang vor. Intensiv und dicht steigert sich der Zusammenklang, die jazzigen Elemente werden genussvoll ausgespielt.

Ebenfalls für diese seltene Triobesetzung geschrieben ist die folkloristisch inspirierte Suite des Armeniers Alexander Arutjunjan, die das Ensemble vital und rhythmisch spannungsvoll interpretierte. Die Suite beginnt kraftvoll im Klavier, dann nimmt die Violine den thematischen Faden auf und schließlich steigt die Klarinette ein. Das Zusammenspiel des Trios verdichtet sich in kräftigen Farben, satter Melodik, opulentem Klang und musikantischem Gestus. Packend klingt dieses Stück in Litschgis nuancenreichem Klarinettenton, Stolzenbachs herbdunklem Geigenmelos und Klinglers zupackendem pianistischen Zugriff. Nach dem tänzerisch ausgelassenen Scherzo entspinnt sich im Satz "Dialog" ein inniges Zwiegespräch zwischen Violine und Klarinette. In Stolzenbachs sanglichem Geigenspiel und Litschgis fein abgetöntem Klarinettenklang kommen auch die feinen Schattierungen zum Ausdruck. Pure Kraft, Dynamik, Elan und Energie entfesselt das Trio dann im Finalsatz.

Badische Zeitung, Oktober 2016




Schumann, Fantasiestücke op. 73

Subtilste Schattierungen

Es war Martin Litschgi, der in den Fantasiestücken op.73 für Klarinette und Klavier von Schumann einmal mehr bewies, welches reiche Ausdrucksspektrum er entfalten kann. Subtilste Schattierungen, ein sprechender Ton, äußerst differenzierte Satzgestaltungen machen Litschgis Schumann-Spiel zu einem Hochgenuss. Klangsensibel begleitet von Petya Mihneva am Klavier, fängt Litschgi die nuancenreichen Stimmungen dieser Charakterstücke ein: lyrisch und tonlich superb im ersten Stück, voller Lebendigkeit und Beweglichkeit im zweiten und von quirliger Virtuosität im dritten. Ob ein Hauch sanfter Melancholie, liedhafter Klarinettengesang oder stürmisch bewegtes Spiel: Litschgi und Mihneva finden stets zu einer feinsinnigen Schumann-Sicht.

Badische Zeitung, August 2014




Schumann, Märchenerzählungen op. 132

Musikalische Höhenflüge

Glückliche Umstände wollten es, dass Yuri Zhislin, Professor am Royal College of Music in London, nicht nur ein herausragender Geiger, sondern ein ebenso meisterhafter Bratschist ist. Ein weiterer Glücksfall ist, dass sich mit Litschgi ein exquisiter Klangpoet auf der Klarinette in diese hochromantischen Charakterstücke Schumanns einbrachte. Zusammen mit der Pianistin Petya Mihneva schöpften Litschgi und Zhislin den aparten Klangreiz der ungewöhnlichen Besetzung aus und erfassten mit sensibler Musikalität und feinsten Klangfarben den poesievollen Ton, die Atmosphäre und Stimmung dieser Miniaturen. Litschgis lyrischer, nobler Klarinettenton trat in wunderbaren Dialog mit Zhislins warmem, sattem Bratschenklang, auch von Seiten der Pianistin war feinfühliges Schumann-Spiel zu hören. Sehr prägnant gestaltete das Trio die Charaktere der Stücke, die lebhaft, graziös, romantisch schwärmerisch daherkommen. Überaus innig und kantabel entspann sich im dritten Stück der "Gesang" von Klarinette und Viola – schönste Klangpoesie.

Badische Zeitung, August 2014




Reger, Quintett A-Dur op. 146

Dynamik und Emotionen

Zu Gast war das renommierte Collegium Streichquartett Kiew, das zusammen mit dem Klarinettisten Martin Litschgi mit Regers Klarinettenquintett A-Dur op.146 das Konzert eröffnete. Litschgi fügte sich mit seinem noblen, lyrischen und geschmeidigen Klarinettenton harmonisch in den Streicherklang ein.
Das Streichquartett fand in klanglicher Übereinstimmung mit Litschgi zu einer feinsinnigen, in den Farben weich getönten Interpretation dieses Regerschen Werks, das etwas Abgeklärtes hat. Transparent durchhörbar im komplexen Stimmengefüge, mit kantabel geführter Klarinettenstimme und warmen Streicherfarben erklang dieses Reger-Quintett.
Zart und entrückt, verinnerlicht und elegisch klang der Largo-Satz, den die Musiker sehr gefühlvoll spielten. Dieser Satz war in spätherbstliche Farben getaucht, atmete eine verklärte Ruhe und leise Wehmut. So klangschön und fein gewoben im Zusammenspiel war dieses spätromantische Quintett in seinen sanft leuchtenden Farben ein beglückendes Hörerlebnis.

Badische Zeitung, November 2013

Litschgi übernahm den Klarinettenpart bei Regers Opus 146, und man merkte, dass der Klarinettist sich mit den Musikern des Collegium Streichquartett Kiew gut versteht und in deren satten Klang einzufügen vermag. Das Ensemble aus der Ukraine spielt mit Liebe zum Detail, sehr rein in der Klangqualität, immer herzhaft und bei der Sache, während Litschgi mit warmem, lyrischem Ton und farbigem Timbre bläst.

Die Oberbadische, November 2013




Zemlinsky, Trio d-Moll op. 3

Exquisite Kammermusik

Aufs Eindringlichste musizierten Martin Litschgi, die Cellistin Konstanze von Gutzeit und die Pianistin Elisavetha Touliankina in Alexander von Zemlinskys Trio d-Moll op. 3. Sehr expressiv im Ton, bezwingend konzentriert im Ausdruck, vehement im Musiziergestus erklang der noch vom Vorbild Brahms geprägte dunkle Kopfsatz. Auch der lyrische Charakter des Mittelsatzes und der vitale, von großer Klangintensität aufgeladene Schlusssatz kamen in dieser beispielhaften Interpretation aufs Eindrücklichste zur Wirkung. Litschgi blies die Ecksätze auf einer brillant klingenden B-Klarinette sehr sprechend im Ton und überaus fein und zart nuanciert. Im Mittelsatz wechselte er zu einer weicher, samtiger klingenden A-Klarinette, auf der er wunderbar lyrisch, sanglich, elegisch, mit warmem Timbre und Ausdruckstiefe spielte.

Badische Zeitung, August 2013

Im selten gespielten Klarinettentrio op. 3 Alexander von Zemlinskys lassen schon die ersten Töne aufhorchen: Brahms-Nähe, unverkennbar. Sein hochinteressantes, in der spätromantischen Tradition geschriebenes, schwelgerisches Trio wurde von dem hervorragenden Klarinettisten Martin Litschgi entsprechend expressiv und druckvoll interpretiert.
Litschgi bläst auf der Basis von instrumentaler Perfektion, hat Feingefühl für Agogik und einen kantablen Ansatz.

Die Oberbadische, August 2013




Mozart, "Kegelstatt-Trio" KV 498

Spitzenmusiker in inspirierender Atmosphäre

Den unvergleichlichen Klangcharme dieses Werks konnten nun auch der Klarinettist Martin Litschgi, die Bratschistin Pauline Sachse und die Pianistin Petya Mihneva aufs Schönste entfalten. Man hörte ein kammermusikalisches Miteinander, wie es stimmiger kaum gelingen kann. Litschgis geschmeidiges Klarinettenspiel dialogisierte trefflich mit Sachses kantablem Violaklang. Pianistin Mihneva mit ihrem glasklaren Anschlag und ihrem feinnervig reagierenden Spiel trug das Ihre zu dieser lebhaften Mozart-Interpretation bei, bei der man das Gefühl hatte, einem Bühnenstück ohne Worte zu lauschen. Gerade in der aparten Besetzung entwickelte dieses Trio ein hohes Maß an Klangschönheit, Elan und virtuosem Ausdrucksvermögen.

Badische Zeitung, August 2013




Bruch, Acht Stücke op. 83

Kammermusiker erster Güteklasse

Künstlerisch exquisiter hätte die siebte Akademie nicht beginnen können als mit dem Dozentenkonzert mit kammermusikalischen Preziosen im Bagnato-Saal. Die Dozenten, die in Beuggen Studenten aus aller Welt in Meisterklassen unterrichten, stellten sich in klangfarblich aparten Besetzungen als Kammermusiker erster Güteklasse vor. (…) Zum Schluss hörte man drei Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op.83 von Max Bruch. In dem Klarinettisten Martin Litschgi, dem Bratschisten Patrick Jüdt und der Pianistin Petya Mihneva hatte man drei vorzügliche Interpreten, die den Ausdrucksreichtum dieser Charakterbilder in allerfeinsten Nuancen und Schattierungen entfalteten. Lyrisch beseelt, wehmutsvoll, schwermütig in abgedunkelten Farben tönte Litschgis Klarinette im "Nachtgesang", fand in der von Melancholie durchzogenen "Rumänischen Melodie" zu einem gefühlvollen Zwiegesang mit Jüdts warm timbrierter Bratsche. Im Allegro agitato sprühte das Trio nur so vor Temperament und rhythmisch-virtuosem Spielwitz.

Badische Zeitung, August 2012




Hindemith, Sonate / Milhaud, Duo concertant

Klassische Moderne beim Festival Accords

Das Konzert mit Kompositionen von Paul Hindemith und Darius Milhaud begeisterte das Publikum durch die Virtuosität des Klarinettisten Martin Litschgi.

Es war eine spannende Darstellung mit viel Feingefühl, die mit Freude genossen wurde und die gleichzeitig diese nicht sehr bekannten Kompositionen ans Licht gebracht hat.

Dernières Nouvelles d'Alsace, Februar 2012




Mozart, Kegelstatt-Trio KV 498

Packende Emotionalität

Mit dem Klarinettisten Martin Litschgi, der Bratschistin Pauline Sachse sowie Petya Mihneva am Flügel hat sich ein Trio gefunden, das gelöst und inspiriert aufeinander eingeht. Das ist ein fließendes, atmendes Miteinander, ein lebendiges Dialogisieren. Litschgis weiches und lupenreines Klarinettenspiel korrespondiert bestens mit Sachses warm und sprechend klingender Viola. So hörte man ein animiertes Triospiel, das Klangschönheit in reichem Maße bot.

Badische Zeitung, August 2011




Mozart, Quintett A-Dur KV 581

Inspirierter Musiziergeist

“Hätt’s nicht gedacht, dass ein Klarinet menschliche Stimme so täuschend nachahmen könnte, als du sie nachahmst. Hat doch dein Instrument einen Ton so weich, so lieblich, dass ihm niemand widerstehen kann, der ein Herz hat.” Was Zeitgenossen vor 226 Jahren über den Mozart-Klarinettisten Anton Stadler sagten, könnte heute genauso gut für das Klarinettenspiel von Martin Litschgi gelten. In Mozarts unvergleichlich schönem Klarinettenquintett KV 581 konnte Litschgi seinen überaus noblen Ton und die Kantabilität seines Spiels voll entfalten.

Hier mischte sich Litschgis warmer, sanglicher Ton in idealer Weise mit dem ebenfalls sehr warmen, homogenen Streicherklang. Besonders im graziös beschwingten, tänzerisch anmutenden Menuetto erreichten sie jene Balance zwischen den Instrumenten, jene Verschmelzung des Klarinetten- und Streicherklangs, die Mozart wohl vorschwebte. Dieser Satz hatte viel Esprit, war wie das Allegretto con variazioni überaus inspiriert und farblich delikat ausgekostet, man hörte der Interpretation an, dass die Mozart-Einfälle nur so sprudelten. Im Larghetto ließ Litschgi seine Klarinette beseelt singen, gestaltete seinen Part feinsinnig, tonlich und von der Phrasierung her überaus geschmeidig und subtil, mit über dem Streicherklang schwebenden Melodiebögen. Da konnte sich der Zauber dieser Musik auf Schönste vermitteln.

Badische Zeitung, April 2011




Brahms, Trio op. 114

Hinreißend gespielte Kammermusik

Einen neuen Rekord meldet die Internationale Sommerakademie für Musik Schloss Beuggen nicht nur bei der Teilnehmerzahl. Rekordverdächtig war auch der Publikumsandrang bei den Dozentenkonzerten. So überfüllt sah man den Bagnatosaal noch nie: Alle Türen standen offen, die Zuhörer saßen dicht gedrängt selbst in den Fluren, im Vorraum, ja sogar draußen im Hof, so überwältigend war die Resonanz…

Ebenso famos im interpretatorischen Niveau ging es weiter mit dem Klarinettisten und musikalisch-pädagogischen Leiter der Akademie, Martin Litschgi, dem Cellisten Denis Severin und Petya Mihneva am Flügel in Brahms romantisch abgeklärtem Trio a-Moll op. 114. In diesem Klarinettentrio konnte Litschgi seine lyrischen Qualitäten, seinen überaus noblen, warmen, sanglichen Ton und geschmeidigen Klang aufs Schönste entfalten und fand dabei zu einem sehr intensiv und animiert ausgetragenen Dialog mit dem Cellisten. Das Adagio erfüllten sie mit sonorer kantabler Wärme, getragen vom delikaten Klarinettentimbre und dem satt strömenden Celloklang ganz im Geist romantischer Empfindsamkeit. Im Schluss-Allegro steigerten sich die Musiker zu leidenschaftlicher, großer romantischer Emphase…

Riesiger Beifallsjubel, der schier kein Ende nehmen will.

Badische Zeitung, August 2010




Schumann, Märchenerzählungen op. 132

Inniges Zwiegespräch

Restlos überfüllte Konzerte…als sich die Zuhörer beim Konzert drängten, das aufgrund dieses ausserordentlichen Besucherandrangs gleich zweimal gegeben wurde. …

In Schumanns „Märchenerzählungen“ op. 132 gab es Gelegenheit, Martin Litschgi als vorzüglichen Kammermusiker zu erleben. Einmal mehr gefiel Litschgis lyrisches, in feinen Farbschattierungen reich nuanciertes Klarinettenspiel, das tonlich delikat und in der Intonation makellos ist. Auch der Bratschist fand ideal zu diesem romantisch-märchenhaften Ton, und so ergaben sich inspirierte Dialoge zwischen den Instrumenten, zumal auch die Pianistin sehr pointiert spielte. Nicht nur die lebhaften Sätze erklangen ausgesprochen wohlklingend und differenziert, auch die Vorgabe „ mit zartem Ausdruck“ nahmen die Musiker wörtlich und fanden zu einem innigen Zwiegespräch.

Badische Zeitung, August 2009


Beim letzten Stück dieses beliebten Konzertes, das zweimal vor überfülltem Auditorium gegeben wurde, präsentierte sich Martin Litschgi in den „Märchenerzählungen“ op. 132 von Schumann. Neben Sebastian Wohlfarths wohlklingender Bratsche und dem mit perfekter Intonation spielenden Klarinettisten war hier Petya Mihneva die Klavierbegleiterin in diesem kammermusikalisch intimen Trio. Den Interpreten gelang es, den erzählerischen Charakter dieser musikalischen Märchen zu treffen … ein anspruchsvolles Programm mit hörenswerter Musik und erstklassigen Interpretationen.

Die Oberbadische, August 2009




C.M. von Weber, Quintett B-Dur op. 34

Spannungen schaffen, Spannungen auflösen

Einen musikalischen Leckerbissen gab es am Sonntag in Schloss Beuggen bei Rheinfelden: Die Dozenten der Internationalen Sommerakademie für Musik [gaben ein Sonderkonzert] im voll besetzten Bagnatosaal. [Die Ausführenden] spielten ein Programm, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. (...) Der zweite Teil bestand aus Webers Quintett in B-Dur, Opus 34. Hier spielte Martin Litschgi, künstlerisch-pädagogischer Leiter der Sommerakademie, virtuos auf der Klarinette und begeisterte nicht nur Kammermusik-Fans für sein abwechslungsreiches Spiel.

Badische Zeitung, April 2009




Brahms, Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2

Romantik im Blankenhornpalais

Unmerklich wurden die Hörer in eine Welt romantischer Stimmungen hineingezogen: Die sanfte, sich steigernde Glückseligkeit des Allegro amabile und die sprühende Vitalität des Allegro appassionato kontrastierten effektvoll mit der pastellenen Anmut des Andante und der starken Verve des finalen Allegro. Clara Schumann schrieb über Richard Mühlfeld, dem Brahms das Werk gewidmet hatte: „Man kann nicht schöner Klarinette blasen.“ Diesen Satz könnte man heute ohne weiteres auf Martin Litschgi übertragen, der eine virtuose Begleiterin in Petya Mihneva hatte. Es war eine Interpretation, die an Ausdrucksstärke kaum zu überbieten sein dürfte.

Badische Zeitung, November 2008




Glinka „Trio pathétique“ / Mozart, „Kegelstatt-Trio“

Die Reize der Kammermusik ausgelotet

Enormer Publikumszulauf. Zwei Mal spielten die Musiker vor übervollen Zuhörerreihen … Schön kam hier der bläserische Wohllaut von Litschgis Klarinette zur Entfaltung, aber auch seine Fähigkeit zu expressiv-farbigem Spiel. Anregend und angeregt klang sein Dialogisieren mit der Fagottistin … Viel Klangcharme … Adäquate Interpreten, die sich bestens auf harmonisches Miteinander und pointiertes Zusammenspiel verstanden. Viel Anziehungskraft hatte vor allem der Zusammenklang von Viola und Klarinette, die überaus beredt kommunizierten und das Melodische genussvoll auskosteten – wobei der Genuss auch ganz auf Seiten der Zuhörer war.

Badische Zeitung, August 2008
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Reicha, Quintett op. 89 für Klarinette und Streichquartett

Großes Hörerlebnis

Das Amenda-Quartett mit Mitgliedern des SWR Sinfonieorchesters und der Klarinettist Martin Litschgi bescherten dem Publikum mit Kompositionen von Mozart, Reicha und Beethoven einen großartigen Hörgenuss. (…)
Anton Reicha, Zeitgenosse von Beethoven und Lehrer von Liszt, Berlioz und anderen Großmeistern hat sein 1820 veröffentlichtes Quinettt in B-Dur für Streicher und Klarinette schon ganz im Stil der großen Solisten-Konzerte der Wiener Klassik angelegt mit der Klarinette als Solo-Instrument. Martin Litschgi füllte diesen Part mit einem beweglichen und beseelten Ton aus, hatte aber keine Mühe, sich zurückzunehmen, wenn die erste Violine den Solopart aufgriff.

Die Oberbadische, Juli 2008

Zauberhafte Klangfarben

Im Konzert, das zahlreiche Musikfreunde anlockte, bot das renommierte Amenda Streichquartett des SWR zusammen mit dem virtuosen Klarinettensolisten Martin Litschgi Repräsentatives aus der Epoche der Klassik. (…)
Die Interpretation [von Anton Reichas Quintett B-Dur op. 89] bewegte sich mit sicherem Gefühl in der Balance zwischen den Kontrasten von kühlem klassischem Duktus und emotionalem romantischem Empfinden. Eine heitere Grundstimmung bildete den roten Faden. Der Walzertakt des Menuetts und die volkstümlichen Anklänge, die im Finale auftauchen, wurden mit Verve von den temperamentvollen Streichern hervorgehoben. Litschgi lieferte dazu auf der Klarinette hinreißende Kantilenen und gehexte Koloraturen.

Badische Zeitung, Juli 2008 




Kreutzer, Quartett / Arnold, Solo-Fantasie / Fuss, Quartett

Entdeckungen abseits ausgetretener Pfade

Martin Litschgi spielte mit einem singenden, gleichsam schwebend-leichten Tonfall und absolvierte die schnellen Läufe und Triller scheinbar mühelos … von einem bis an die Hörbarkeitsschwelle gehenden Pianissimo über pulsierende Staccato-Passagen bis zu verhaltenen Abschnitten von beschwörender Intensität meisterte er diese Herausforderungen gewohnt souverän.

Badische Zeitung, März 2008
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Chatschaturjan, Trio (Vi, Klar, Pf) / Poulenc, Sonate (Klar, Fg)

Spannende Dialoge

In der sehr engagierten Wiedergabe demonstrierte der Klarinettist Martin Litschgi einmal mehr seine Ausnahme-Qualitäten ... noble Tongebung ... sprechender Klang ... breites Ausdrucksspektrum vom Lyrisch-Kantablen bis zum Farbig-Expressiven. Starker Beifall im vollbesetzten Saal.

Südkurier, August 2007
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Reinecke, Fantasiestücke op. 22 / Beethoven "Gassenhauertrio" op. 11

Verve und packender Musiziergeist

Als vorzüglicher Klarinettist ist Martin Litschgi bereits bestens bekannt ... konnte einmal mehr durch seine noble Tongebung und sein famos klangschönes Spiel begeistern ... feinste Nuancen äußerst subtil und farblich delikat ... auch Esprit und Spiellaune bringt dieser feinsinnige Klarinettenkünstler in hohem Maße mit. An Litschgis sensiblem Klarinettenstil durfte man sich abschließend noch einmal in Beethovens Trio B-Dur op. 11 für Klavier, Klarinette und Cello erfreuen ... ganz im Melodischen und Kantablen schwelgen. Ingesamt hörte man eine erfrischend lebhafte und sehr inspirierte Wiedergabe ... Die Interpreten bringen die ganze Farbigkeit und den spielerisch-munterern Tonfall zur Wirkung ... Das hatte Gusto und Spielfreude.

Südkurier, März 2007
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Mozart, Quintett KV 581 / Bruch, Acht Stücke op. 83 / Milhaud, Suite op. 175b

Reizvolle Farbigkeit in allen Feinheiten

Dozenten der Sommerakademie für Musik auf Schloss Beuggen spielen in brechend vollem Saal Vor allem der vorzügliche Klarinettist Martin Litschgi bekam in diesem Quintett ausgiebig Gelegenheit, seinen schönen Ton, die kantablen Qualitäten seines Spiels und seine tadellos präzise Artikulation herauszustellen [In Max Bruchs op. 83] setzt die Viola von Patricia Hawkins sehr wehmütig ein, dann kommt Martin Litschgis berückender, lyrischer Klarinettenklang hinzu und auch Pianistin Tatiana Korsunskaya spielt einfühlsam Das Trio Percy, Litschgi und Korsunskaya legte sich mit aller Verve in diese Suite [von Darius Milhaud], brachte ihren Farbenreichtum, ihren Spielwitz, aber auch die klangsinnlichen Passagen bestens zur Wirkung.

Badische Zeitung, August 2006
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Mozart Quintett KV 581

Herzerfrischendes Spiel zu fünft

Der Publikumsandrang war überwältigend. Der Klarinettist Martin Litschgi entfaltete dabei in delikatestem Ton den ganzen Klangzauber nutzte höchst subtil die Register seines Instruments aus: melodischer Charme feinste Nuancen wunderbar weite Melodienbögen fabelhaft klangschönes und kantables Klarinettenspiel sanglich, geschmeidig und dabei so lupenrein in der Artikulation.

Badische Zeitung, Februar 2006
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Debussy, Premiere Rhapsody / Poulenc, Sonate / Tailleferre, Solo-Sonate

Feinfühlig und differenziert

Martin Litschgis ungemein schöner, nobler und lupenreiner Klarinettenton ließ aufhorchen. Technisch höchst brillant, voller Gusto, Esprit und Lebendigkeit … glänzend interpretiert, sehr inspiriert und klangsensibel. Formidabler Klarinettist …  spielte fabelhaft differenziert mit wunderbarem Klanggespür für die zartesten Farbnuancen … begeisterte mit funkelnder Spielfreudigkeit, Esprit und Elan. Man konnte einmal mehr Litschgis sanglich-kantablen Klarinettenklang und technisch blendendes Spiel bewundern.

Badische Zeitung, November 2005
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Beethoven, Septett op. 20

Animiertes Ensemblespiel

Über Erwarten viele Besucher waren gekommen … Vor allem der wunderbar noble, reine Klarinettenton von Martin Litschgi stach immer wieder hervor … Großer Beifall, Bravorufe.

Badische Zeitung, August 2005
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Mozart, Quintett KV 581 / Brahms, Quintett op. 115

„Man kann nicht schöner Klarinette blasen“

Hochkarätiger Solist … außergewöhnliches Erlebnis … meisterhafter Interpret … zauberhafte Stimmung. Martin Litschgi bewies in der Interpretation dieses großartigen Werkes seine internationale Klasse.

Oberbadisches Volksblatt, November 2004
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Schumann, Fantasiestücke op. 73 / Niels W. Gade, Fantasiestücke op. 43

Sternstunde der Kammermusik

Exquisiter Klarinettenton … kluge Phrasierung … dynamische Schattierung … konzise Tempi … vorbildlich.

Oberbadisches Volksblatt, April 2003
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Mozart, Quintett KV 581

Dezent-virtuose Solo-Klarinette … Martin Litschgi zauberte zarte Töne in den Fürstensaal des Marburger Schlosses … Beschwingtheit, tänzerische Eleganz und wienerische Leichtigkeit … Am Ende stürmischer Applaus.

Oberhessische Presse, September 2002
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Richard Rudolf Klein, Concerto al fresco für Solo-Klarinette und Bläserensemble
Uraufführung

Souverän erhebt sich der facettenreiche Klang der Soloklarinette aus dem Gesamtbild heraus.

Badische Zeitung, Mai 2002
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Malcolm Arnold, Konzert für Klarinette und Orchester op. 20
Deutsche Erstaufführung 

Hervorragender Klarinettist … gelungene Wiedergabe. 

Wandsbek informativ, August 2001
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Saint-Saëns, Sonate op. 167 / Boieldieu, Sonate

Wahrer Genuss … exzellenter Vortrag … großer Applaus.

Dernières Nouvelles d’Alsace, August 2000
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Brahms, Quintett op. 115

Martin Litschgi hätte großen Beifall auch beim Komponisten gefunden … unglaublich ausgewogenes Klanggewebe, auf das man sich bewundernd einlassen konnte … durchdacht und einfühlsam. Besonders anrührend gelangen die rhapsodisch freien und kühnen Figuren und Läufe der Klarinette … wohlverdienter langanhaltender Applaus.

Südkurier, Juni 1999
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